Hamburg: TRIENNALE DER PHOTOGRAPHIE

Kunstverein Hamburg - Triennale der Photographie 2018. Winter Stiftung Hamburg.

TRIENNALE DER PHOTOGRAPHIE: BREAKING POINT

CALLA HENKEL / MAX PITEGOFF: SHIFT 

Calla Henkel und Max Pitegoff (*1988 in Minneapolis, *1987 in Buffalo, leben und arbeiten in Berlin) zeigen Fotoportraits von SchauspielerInnen, KünstlerInnen, SchriftstellerIinnen, MusikerInnen und PerformerInnen in einem Kontext, der Veränderungen der Zusammenstellungen bewusst zulässt. Ihre fotografische Praxis greift auf Performance, Theater und die Herstellung sozialer Räume zu, etwa im New Theater oder im Grünen Salon der Volksbühne Berlin.  Entsprechend wirken ihre Ensemble von Portraits, die an Setkarten aus Castingmappen. In diesen Gruppierungen thematisieren sie die Verflechtungen von Aufführung und Selbst, sie stellen Fragen der Arbeit, der Eigentümerschaft an Bildern, der Identität sowie der kollektiven Erzählung hinsichtlich des individuellen Körpers. Das Loslösen von Ort und Zweck ermöglicht eine Art Besetzungsliste in der Erinnerung. Damit machen die Künstler aber auch auf das unüberschaubare Phänomen heutiger digitaler Archive , etwa von Facebook & Co. aufmerksam. Das Thema der doppelten Natur des Menschen im Portrait schliesst dabei durchaus an die Theorien und Werke des Konzeptkünstlers Heinz-Günter Mebusch an.

Kunstverein Hamburg, 8. Juni - 9. September 2018

Late Night Quantification:

Am 07. Juli 2018 lädt der Kunstverein Hamburg ab 23:00 Uhr unter dem Motto Late Night Quantification - Music, Drinks and Art at Night zur Performance des neuen Albums Messages von und mit Jochen Arbeit (Einstürzende Neubauten) ein. Die Kunstausstellung ist in dieser Nacht bis 3:00 geöffnet.