DOCUMENTA Archiv Kassel zeigt Heinz-Günter MEBUSCH – Künstlerportraits

Mebusch - Reise zum Planeten Ars - documenta Kassel. Winter Stiftung Hamburg.

DOCUMENTA Archiv Kassel zeigt Heinz-Günter MEBUSCH - Künstlerportraits

Wieder einmal zeigt das documenta archiv einen Schatz aus seinem Fundus: Die Sammlung der Fotografien von Heinz-Günter Mebusch beinhaltet über 200 Künstlerporträts. Im documenta archiv werden daraus 39 Porträts von Künstlern mit einem direktem Bezug zur Weltkunstausstellung gezeigt. Der Porträtierung herausragende Künstler seiner Zeit, die er immer vor einem schwarzen Hintergrund fotografierte, widmete Mebusch seine umfangreichste Werkreihe. Sie entstand im Laufe von 20 Jahren zwischen 1979 und 1999 und wurde erstmals auf der Biennale in Venedig gezeigt. Statt einer Signatur des Fotografen tragen die Portraitentwürfe die Signatur des jeweiligen Künstlers.

Zu sehen ist die Ausstellung im Lesesaal des documenta archivs bis zum 3. August. Am 30. Juli um 17 Uhr gibt es eine öffentliche Führung.
Foto zeigt Dr. Birgit Jooss, die Direktorin des Archivs, vor Künstlerporträt-Entwürfen von Heinz-Günter Mebusch.
Quelle: Kassel-live.de

Hamburg: TRIENNALE DER PHOTOGRAPHIE

Kunstverein Hamburg - Triennale der Photographie 2018. Winter Stiftung Hamburg.

TRIENNALE DER PHOTOGRAPHIE: BREAKING POINT

CALLA HENKEL / MAX PITEGOFF: SHIFT 

Calla Henkel und Max Pitegoff (*1988 in Minneapolis, *1987 in Buffalo, leben und arbeiten in Berlin) zeigen Fotoportraits von SchauspielerInnen, KünstlerInnen, SchriftstellerIinnen, MusikerInnen und PerformerInnen in einem Kontext, der Veränderungen der Zusammenstellungen bewusst zulässt. Ihre fotografische Praxis greift auf Performance, Theater und die Herstellung sozialer Räume zu, etwa im New Theater oder im Grünen Salon der Volksbühne Berlin.  Entsprechend wirken ihre Ensemble von Portraits, die an Setkarten aus Castingmappen. In diesen Gruppierungen thematisieren sie die Verflechtungen von Aufführung und Selbst, sie stellen Fragen der Arbeit, der Eigentümerschaft an Bildern, der Identität sowie der kollektiven Erzählung hinsichtlich des individuellen Körpers. Das Loslösen von Ort und Zweck ermöglicht eine Art Besetzungsliste in der Erinnerung. Damit machen die Künstler aber auch auf das unüberschaubare Phänomen heutiger digitaler Archive , etwa von Facebook & Co. aufmerksam. Das Thema der doppelten Natur des Menschen im Portrait schliesst dabei durchaus an die Theorien und Werke des Konzeptkünstlers Heinz-Günter Mebusch an.

Kunstverein Hamburg, 8. Juni - 9. September 2018

Late Night Quantification:

Am 07. Juli 2018 lädt der Kunstverein Hamburg ab 23:00 Uhr unter dem Motto Late Night Quantification - Music, Drinks and Art at Night zur Performance des neuen Albums Messages von und mit Jochen Arbeit (Einstürzende Neubauten) ein. Die Kunstausstellung ist in dieser Nacht bis 3:00 geöffnet.

 

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STAGING REALITIES: Performanceprogramm

Vor dem Hintergrund der anhaltenden Debatte um das sogenannte Postfaktische und dessen Einzug in die Tagespolitik und –presse zelebriert der Kunstverein Hamburg das Potenzial der Künste, Fiktionen und alternative Denkräume zu entwerfen. Genau in der Verschiebung unserer Perspektiven und der Erweiterung des Erfahrungshorizontes liegt der besondere Reiz der Kunst.

Nicola Gördes & Stella Rossié / THUG LIFE

Die Performance THUG LIFE beschäftigt sich mit dem Mythos um die mutmaßliche Ermordung der Rapper-Ikone 2Pac.
Die beiden 1986 bzw. 1989 geborenen Künstlerinnen greifen die Erinnerungskultur dieser Legende auf und überführen sein eine künstlerische Performance.

4. Mai 2018, 19:00 Uhr
Kunstverein Hamburg

Cross over Performance mit Adam Christensen

Christensen, geb. 1979, arbeitet mit unterschiedlichen Medien (Video, Performance, Sprache und Musik. In seiner aktuellen Performance verwebt er biografische mit theatralen Elementen, die in Verbindung mit dem Publikum die Grenze zwischen dem Künstler und den Betrachtenden verwischen sollen.

17. Mai 2018, 19:00 Uhr
Kunstverein Hamburg

Weitere Termine
30. August. 19 Uhr
Vortrag/Gespräch
Raphael Gygax (Kurator am Migros Museum für Gegenwartskunst, Zürich)

13. September, 19 Uhr
Annika Kahrs (*1984 in Achim, lebt und arbeitet in Hamburg)

20. September, 19 Uhr
Anja Dietmann (*1982 in Münsingen, lebt und arbeitet in Hamburg)

4. Oktober, 19 Uhr
Mette Sterre (*1983 in Delft, lebt und arbeitet in London und Rotterdam)

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Dem Kunstverein Hamburg zum 200. Geburtstag das schönste Geschenk

Mit großer medialer Anteilnahme ist Wolfgang Tillmanns Ausstellung zur 200 Jahr-Feier
im Kunstverein Hamburg gestartet. Die Ausstellung am Klosterwall bildet den End- und
Höhepunkt der Feierlichkeiten des größten und ältesten Kunstvereins in Deutschland.
Wolfgang Tillmans gehört sicherlich zu den interessantesten und wegweisendsten Künstlern+
der Gegenwart.
Wolfgang Tillmans konzipiert im Rahmen der Ausstellung “Zwischen 1943 und 1973 lagen 30 Jahre.
30 Jahre nach 1973 war das Jahr 2003” eine 35-minütige Soundinstallation.
Die 35-minütige Soundarbeit Hamburg Süd / Nee IYaow eow eow veröffentlicht der Kunstverein
in Hamburg als CD zusammen mit einem 48-seitigen Booklet mit Ausstellungsansichten, fotografiert
und gestaltet von Wolfgang Tillmans.

Die Ausstellung in der Nähe des Hauptbahnhofs Hamburg ist geöffnet bis zum 12. November 2017.

12. November: CD-Präsentation und Finissage der Ausstellung. 18.00 – 20.00 Uhr
Der Künstler ist anwesend.
Im Anschluss von 20:30 – 24:00 Uhr:
Tea Dance Party im Golden Pudel Club mit DJ Konstantin Gebser und Wolfgang Tillmans.

Eine konsequente Ergänzung zu seinen Bildern liefert Tillmanns auch mit seinem Visual Album
‘That’s Desire’, mit dem er seine Qualitäten als universeller Künstler unter Beweis stellt:
Visual Album: That’s Desire

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Wolfgang Tillmans

Wolfgang Tillmans
Kunstverein Hamburg
Erste Ausstellung des Turner prize Gewinners Wolfgang Tillmans
nach seiner Tate Modern Retrospective.
Portraits, Stilleben, Landschaften,Architektur and astronomische Studien.
23.09. – 12.11.2017
Eröffnung 22.09.2017, 19:00

Siehe hierzu:Wolfgang Tillmans: Ausstellung zum 200. Jubiläum Kunstverein in Hamburg