Welt-Aids-Tag

Aids, Corona und andere Pandemien können nur gemeinsam besiegt werden
- oder gar nicht.

Mehr als 12 Millionen Menschen sind weltweit immer noch und immer wieder ohne möglich HIV-Behandlung. Dies trifft ganz besonders hart Menschen in den Entwicklungsländern, der sog. Dritten Welt. Durch Corona wird die mangelhafte Versorgung  noch verschärft. Es ist eine traurige Erkenntnis, dass aufgrund der Corona-Pandemie  sich der Zahl von nahezu 700.000 Toten aus dem vergangenen Jahr noch einmal um über 100.000 Tote vermehren wird. Das Übel ist jedoch damit beschrieben, jedoch noch kein bisschen einer Lösung näher gerückt.. Wollen wir wirklich mehr Schutz für uns, so benötigen wir einen Schutz für alle Menschen. Dies ist nicht nur ein Gebot der Mitmenschlichkeit, sondern auch ein Gesetz der Vernunft.  In einer globalen Welt gibt es keine Abschottung, deshalb gilt um so mehr: Alles was Du dem Anderen angedeihen läßt, hilft Dir auch selbst.

Heinz Zolper, Dame als Symbol. Multiple I Schmuckanstecker. ArtForum Editions

Ein Zeichen setzen für Liebe und Respekt.                   (c) Heinz Zolper, Dame als Symbol. Multiple I Schmuckanstecker. ArtForum Editions

Zolper - Dame mit Aids. ArtForum Editions. Global Galleries

(c) Zolper - Dame mit Aids. ArtForum Editions.      Global Galleries

Es ist deshalb ein nicht nachzulassendes gesellschaftspolitisches Gebot Pandemien jeder Art mit allen sinnvollen Maßnahmen einzudämmen und hoffentlich zum Stillstand zu bringen. So wie Aids indirekt von Corona betroffen ist, wenn die Versorgung mit Therapien nicht im ausreichend möglichen Maße allen Betroffenen zugänglich gemacht wird, so sind auch andere Co-Faktoren wie die Zunahme von häuslicher und sexueller Gewalt, mangelnde Hygiene-Standards und mangelhafte Bildung zu bekämpfen. Wenn eines durch die Corona-Bekämpfung deutlich geworden ist: finanzielle Mittel zur Hilfe für betroffene Menschen sind Gottseidank vorhanden.  Was es braucht, ist aber auch die Erkenntnis einer gesellschaftlichen Vernetzung, der politische Wille zur Umsetzung der Hilfe - und unser aller Solidarität.
Denn Welt-Aids-Tag ist nicht nur heute. Aids-Tag ist-  bis zur Eindämmung dieser Seuche - jeden Tag. 

P.M.

POSITION BEZIEHEN

Dame als Symbol - Statement für Respekt und Menschenwürde

Heinz Zolper ist ein deutscher Künstler, der wie kaum ein anderer sich seit Jahrzehnten für Frauen- und Genderrechte, grundsätzlich für Menschenrechte mit Mitteln der Kunst einsetzt. Die Winter Stiftung Hamburg begleitet und unterstützt den Künstler in seinem Vorhaben in Zusammenarbeit mit der Artforum Culture Foundation und weiteren Stiftungen und Gruppen.  Respekt und Menschenwürde sind unveräußerliche Werte, die die Gesellschaft - und damit auch jedeIr Einzelne verteidigen muss. Ein besonderes Anliegen des Künstlers ist es deshalb die Öffentlichkeit für die Notwendigkeit eines solchen Engagements zu sensibilisieren und zu gewinnen. Ein wichtiges Projekt, dass gerade die Unterstützung vieler Menschen, besonders der Kommunen, Länder und des Bundes einfordert, ist der Schaffung und Errichtung von lebensfrohen Mahnmalen im sozialen Raum gewidmet. Markantes Zeichen ist dabei das stilisierte Porträt einer Dame, die Bestandteil seiner Ikonografie in der Malerei ist, immer wieder variiert mit verschiedenen Attributen. Zugleich hat Zolper dieses Symbol auch in andere Disziplinen wie Grafik oder Plastik übertragen.  

Heinz Zolper, Dame als Symbol. Multiple I Schmuckanstecker. ArtForum Editions

(c) Heinz Zolper, Dame als Symbol. Multiple I Schmuckanstecker. ArtForum Editions

Bereits Andy Warhol, mit dem Zolper über viele Jahre befreundet war,  hatte die Bedeutung des Dame-Symbols als Markenzeichen einer soziopolitischen Positionierung wertgeschätzt. Jetzt hat der Künstler in Zusammenarbeit mit ArtForum Editions ein Multiple gestaltet, das als Schmuckanstecker aus Emaille getragen werden kann. Das Multiple ist handgefertigt aus Emaille auf Eisen, Höhe 5 cm, rückseitig vom Künstler signiert. 
Die „Dame als Symbol“ ist aber nicht nur Kunstwerk und ein wundervolles Schmuckstück, sondern sie ermöglicht es seiner Trägerin oder seinem Träger Position zu beziehen für gegenseitigen Respekt, für die Notwendigkeit der Emanzipation und Gendergerechtigkeit, für soziales Engagement und einen nicht nachzulassenden Einsatz für Menschenrechte - allesamt fragile Werte, die es zu stärken gilt.

Das Multiple kann zum Subskriptionspreis für 50 Euro pro Objekt direkt online bestellt werden bei H.Z@lper.de  
oder bei ArtForum Editions  oder bei der Winter Stiftung Hamburg. 

Erlöse fliessen in das Non-profit-Projekt für Dame-Großskulpturen im öffentlichen Raum.
Wenn Sie das Projekt auch zusätzlich unterstützen möchten, überweisen Sie bitte Ihre Spende unter dem Stichwort "Menschenwürde" auf unser Stiftungskonto. Ihre Spenden sind steuerabzugsfähig.