Zerstörung der Erwartungshaltung

Michael Jansen - Einladungskarte

Michael Jansen fordert zu neuem Sehen heraus

In dieser Kabinettausstellung mit Werken des Künstlers Michael Jansen (*1951)  werden wesentliche Grundbereiche seiner bildnerischen Formensprache vorgestellt: 
Zeichen (als Zeichnung und Relief), OptiMystische Vitamine (diaphane Farbwelten), künstliche Landschaften, Farbfeldmalerei und Lichtbilder. Spontan und vielfältig erscheinen  unbekannte Zeichen als Zeichnung oder als Relief. Seine Werkreihen OptiMystische Vitamine und Künstliche Landschaften sprechen die Sinne und Psyche an.  Beispiele seiner FarbFeldMalerei (FFM) laden zur Meditation und historischen Rückbesinnung ein. In seinen Lichtbildern schliesslich fügt Jansen unterschiedliche Motive, digitale Bearbeitungen und Substanzen zu einem neuartigen Ganzen zusammen. Jansen fordert den Betrachter zu neuem Sehen heraus und macht ihn damit zum Partner seiner Kunstkonzeption

Im Kunstsalon der Rechtsanwältin und Malerin Jana Dettmer, Dettmer art projects Köln,  wird mit einer Kabinettausstellung mit Arbeiten von Jansen zum zweiten Mal ein Einblick  in das Werk eines Künstlers gewährt, dem gleichfalls wesentliche Impulse  zur neueren Kunst zu danken sind. Zu erinnern ist u.a. an seine Zusammenarbeit mit Joseph Beuys (Raum 3 / Die ganze deutsche Nachkriegslyrik ...), John Cage, Marina Abramovicz, Mike Hentz,  cross-over Installationen (Soundscape, Wetter-Projekte) oder seine Auftritte während der Documenta-Ausstellungen 1983 und 93. Exponate werden aus Privatbesitz und als Leihgabe der Winter Stiftung zur Verfügung gestellt. Einzelne Werke können zur Förderung des Projektes auch käuflich erworben werden. Zur Ausstellung erscheint ein Katalog (15 EUR). Der Künstler ist am Abend der Vernissage anwesend.

Vernissage Köln, Donnerstag, 27.Februar 2020, 18:30. 
Die Vernissage wird musikalisch begleitet von Jumana Hamandouche (Klarinette) und Marion Mick (Akkordeon).

Ausstellung 28. Februar - 19. März 2020.
KunstStücke by Dettmer art projects. Stammheim Straße 15 (Nähe Botanischer Garten), 50735  Köln 

 

Feminismus- und Genderdiskussion

Damen-Kult. Heinz Zolper

HEINZ ZOLPER: DAMEN - KULT

Ausstellung in Köln bis zum 25. Februar 2020 verlängert.

Bereits die frühen Ideen des europäischen Feminismus proklamierten nichts anderes als die Menschenrechte. Scheinbar Selbstverständliches ist nicht nur in den mittelalterlichen Vorstellungen arabischer Kulturen ein schwarzes Loch, sondern auch in unseren modernen Gesellschaften oftmals nicht über die Feigenblattattidüde hinausgewachsen.  Ein Künstler, der sich eingehend mit dem Thema 'Freiheit und Recht' und ganz besonders mit 'weiblicher Freiheit' beschäftigt hat, ist Heinz Zolper. Mit seinem Zeichen der "Dame" wirkt er wie kaum ein anderer Künstler auf die Bewusstseinsmachung einer immer noch unerfüllten Notwendigkeit hin. Seine "Dame"- Bildnisse und Skulpturen stehen für eine geistige und gesellschaftliche Haltung, die seiner Kunst in Permanenz den Status der Avantgarde zusprechen darf.

Im Kunstsalon der Rechtsanwältin und Malerin Jana Dettmer, Dettmer art projects Köln,  wird in Zusammenarbeit mit der Winter Stiftung dieser besondere Aspekt in Zolpers Schaffen in einer Kabinettausstellung präsentiert. Gezeigt werden Grafiken, Malerei und Skulturentwürfe. Zur Ausstellung erscheint ein Katalog.

Vernissage Donnerstag, 30.01.2020, 18:30. Ausstellung 30. Januar - 19. Februar 2020.

KunstStücke by Dettmer art projects. Stammheimer Straße 15 (Nähe Botanischer Garten), 50735  Köln