Viele Sichtweisen – Eine Welt

Joe Brockerhoff - Ost West - painting

Joe Brockerhoff - Ost West - painting

Bedeutung und Schutz des Anderssein und Andersdenkenden

Unsere Welt lebt von der Vielfalt. Wo Monokulturen entstehen, nutzen sie vorerst wenigen, zerstören aber unsere gemeinsamen Lebensgrundlagen. Möglich werden Verwerfungen in der Natur wie im sozialen Leben durch ein Ungleichgewicht gebündelter Kraft. Möchte man Missständen begegnen oder diese beseitigen, so braucht es die Beachtung eines Gleichgewichts im Spiel der Mächte.

Auf die Machtverhältnisse der Natur haben wir wenig Einfluss, aber unser eigenes Leben können wir positiv oder negativ beeinflussen. So ist die Welt der Wirtschaft und Politik durch Regeln und Regelbrüche definiert, mit der Folge nicht nur von prosperierenden Gesellschaften, sondern auch von Klimawandel, Kriegen und Migrationsbewegungen. Wir können etwas ändern, aber nur wenn sich Bewusstsein und daraus folgernd Verhältnisse grundlegend ändern.

Diese Erkenntnisse treffen logischerweise auch auf die Welt der Kunst zu. Kunst und das Kunstsystem führen ja kein Eigenleben, sondern sind immer auch Spiegel der sie umgebenden Natur und Gesellschaft. Der Boom des Kunstmarktes, die Überbetonung von einzelnen Protagonisten, die zum Asset zu verwahrlosen drohen, hat vielen Kunstfreunden ein verzerrtes Bild der Kunstwelt vorgeführt. Will Kunst seine wesentliche gesellschaftliche Aufgabe erfüllen können, so müssen KünstlerInnen endlich als selbstverständliche, weil notwendige Partner im gesellschaftlichen Gefüge wahrgenommen und wertgeschätzt werden. Ohne Kunst und Kultur ist eine Entwicklung der Gesellschaft - und damit auch der Wirtschaft - letztlich unmöglich. Das Notwendige haben und nutzen wollen, es aber dennoch nicht wertschätzen, spiegelt dabei letztlich ein Grundproblem aller gängigen Gesellschaftssysteme. So wichtig es manchmal sein kann, sich auf etwas zu fokussieren, ohne Vielfalt ist alles nichts.

So wie eine Monopolisierung des Kunstgeschehens im Hinblick auf einige wenige "Auserwählte" stattfindet, so ist die Wahrnehmung von Kunst auch durch ein geschlechtsspezifisches Ungleichgewicht geprägt. Jene Phantasie, die erforderlich ist Neues zu schaffen wird in erster Linie dem männlichen Geschlecht zugeschrieben und in zweiter Linie am Marktwert orientiert. Frauen hingegen bleibt bis heute maximal der Status als Musen oder vielleicht als Künstlerförderer zugestanden. Frauen, deren Werk es dennoch an die Öffentlichkeit schafft, bilden noch immer die Ausnahme. Wenn Ihnen Talent zugebilligt wird, dann kann das aber nicht mit rechten Dingen vorgegangen sein.

Wenn man anerkennt, dass ein Kunstwerk bestenfalls Spiegel der Seele ist, so gilt es auch zu beachten, dass Kunst Spiegel der Gesellschaft ist. Diese schließt selbstverständlich die inneren und äußeren Strukturen mit ein. Nicht nur in der Kunstverwaltung, sondern auch im Bereich der Künstlerschaft selbst ist Gleichberechtigung leider aber immer noch terra incognita. Will man gleiche Berechtigung zur Teilnahme am Leben, so ist ein erweitertes Bewusstsein und vor allem Solidarität in der Welt der künstlerischen Einzelkämpfer erforderlich. Sollte es nicht ein Zeichen von Freiheit und Vernunft sein, dass jedes Individuum seinen eigenen Blick auf die Welt entwickeln und vorstellen kann?

Gottseidank gibt es Ansätze gesellschaftlicher Bewegung und auch vereinzelt Künstler, die die Überzeugung von Gleichberechtigung als Prämisse einer sozialen Gemeinschaft offen vertreten. So ruft beispielhaft Michael Jansen, Urgestein der neuen Avantgarde,  in seiner Ausstellung in den Räumen von KunstStücke by Dettmer | art projects zur "Zerstörung der Erwartungshaltung" auf und möchte dazu anregen, verkrustetes Denken weiter aufzubrechen. Sein Künstlerfreund Heinz Zolper, Maler und multimedialer Akteur, engagiert sich über Jahrzehnte für ein Miteinander in "Liebe und Respekt" und betreibt hierzu - nicht ohne satirischen Unterton - sogar einen "Damen-Kult". Damit rückt er die Bedeutung des Weiblichen an sich in den Vordergrund und mahnt zur Verpflichtung des Schutzbedürftigen. Erkennbar wird bei beiden Künstlern die pädagogische Notwendigkeit sich einer grenzwertigen Gesellschaft und einem asozialen Verhalten entgegenzustemmen und vorbildhaft Wege aufzuzeigen. So besteht das grundlegende Wesen einer freien Gesellschaft gerade im Miteinander der Differenzierung wie auch der Übereinstimmung. Insoweit verbietet sich in einer offenen Gesellschaft a priori jedwede Bevorzugung aufgrund natürlicher oder künstlicher Unterschiede.

Menschen benötigen aber nicht nur Kunst und Kultur zum Menschsein, sondern KünstlerInnen brauchen den ungehinderten Zugang zur Öffentlichkeit gleichfalls als Lebensgrundlage. Das Recht auf künstlerische Entfaltung bedingt auch das Recht in Verbindung zu treten und von der Arbeit leben zu können. Insoweit ist es eine gesamtgesellschaftliche Verpflichtung, diese Voraussetzung unabhängig von Geschlechtszugehörigkeit, Alter und vor allem von Beziehungen zu ermöglichen und zu fördern.

Gastbeitrag: ArtExpert I network - Peter Merten, Kunst- und Kulturwissenschaftler*
Der Beitrag erscheint auch bei  KunstStücke by Dettmer I art projects

* Zuletzt wurden von Merten folgende Bücher bei ArtForum Editions I KulturPlusMedien (neu) herausgegeben:
- Geglaubte Wahrheiten. Beitrag zur Philosophie der Fotografie. Betrachtungen zum Werk des Konzeptkünstlers und Fotografen Heinz-Günter Mebusch, 2020
- KAIN - Prinzip des Bösen. 2019
- Magie der Malerei /oder/ Wie es ist, Du selbst zu sein. Heinz Zolper-Monografie 

Bestellung online unter: winterstiftung(at)web.de.

 

 

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Verschwörungstheorien

Kurze Anmerkung zu Verschwörungstheorien

Auch in Corona-Zeiten kursieren zahlreiche Verschwörungstheorien.
Was steckt dahinter? 

Verschwörungstheorien sind ein sozio-psychologisches Phänomen, dass im weitesten Sinne den Versuch bezeichnet, einen Zustand, ein Ereignis oder eine Entwicklung durch eine Verschwörung zu erklären; also durch das zielgerichtete, geheime Wirken einer meist kleinen Gruppe von Personen zum Schaden einiger oder vieler in der Gesellschaft. Auch im Fall des Corona-Virus kursieren zahlreiche Verschwörungstheorien. Gemeinhin werden sie in der Öffentlichkeit im Sinne von Ideologien verstanden, die letztlich eine kritische Auseinandersetzung nicht befördern, sondern behindern.

Soweit Verschwörungstheorien jedoch auf rationalen und prüfbaren Aussagen oder Fragestellungen beruhen, sollte man richtigerweise von Verschwörungshypothesen sprechen. In diesem Sinne stellen sie in Form einer logischen Aussage eine zu prüfende Annahme dar, deren Gültigkeit man zwar für möglich hält, die aber bisher nicht bewiesen ist. 
Hypothesen sind grundsätzlich nichts Negatives, ganz im Gegenteil - sie snd Grundlage jeder Wissenschaft. Und sie fordern da Raum, wo Wissen fehlt bzw. nicht zugänglich ist. In einer logischen Darstellung ist eine Hypothese die Prämisse eines Arguments, dessenen Wahrheitsgehalt tatsächlich zunächst ausgeklammert wird. Zur Klärung der Hypothese braucht es in den Naturwissenschaften empirische Forschung.

Offene Fragen

So sind auch in Zeiten von Corona bisher zahlreiche Fragen offen bzw. durchaus kontrovers, u.a.:
- Warum wird lange Zeit von Schutzmasken für die Bevölkerung abgeraten, anstatt offen ein Vorsorgungsversäumnis zu zugeben?
- Warum sind freier Aufenthalt an frischer Luft (sogar im Wald, Gebirge, Meer) untersagt, im Supermarkt jedoch von Bezirk zu Bezirk, von Staat zu Staat unterschiedlich und damit z.B.  SupermarktkassierInnen und Kunden ungeschützt?
- Warum werden vor allem in Staaten, wo es mit Krankheiten durch Aerosole (seien es Viren oder Emissionen) langjährige Erfahrungen gibt, Masken verordnet und getragen - in Europa  z.B. über diese Frage noch nicht einmal zu einer gemeinsamen Einsicht gefunden?

Es gibt weitere offene Fragen. Wir können an dieser Stelle selbstverständlich keine qualifizierten Antworten geben, möchten vor Verschwörungsideologien sogar ausdrücklich warnen.
Vielleicht helfen jedoch unsere Hinweise - und unsere Anleitungen - die Problematik wenigstens etwas besser zu verstehen und uns alle besser zu schützen.

Erfundene oder geglaubte Wahrheiten?

Wenn man nicht mehr alles mit dem Wirken eines allmächtigen Gottes erklären kann, wächst die Neigung, unerfreuliche Phänomene dunklen Machenschaften einer Verschwörergruppe zuzuschreiben - „ irgendjemand muss ja dafür verantwortlich sein“. Dies erscheint dann als einziger Lösungsweg aus eigener Unkenntnis und Verantwortung. Verschwörungstheorien im Sinne von Hypothesen sind in diesem Sinne  in erster Linie als Krisensymptome zu verstehen angesichts eines Zustandes des Nichtwissens. Der Zustand des Nichtwissens führt wiederum zu Angst. Ängste sind ein natürliches Grundgefühl, man sollte sie deshalb auch ernstnehmen. Sie sind nicht per se krank, aber sie können krank machen, wenn man sich nicht mit ihnen auseinandersetz(t)n kann.

Gewalt – nach innen und/oder nach außen -  kann eine Folge der Angst sein und damit auch eine logische Konsequenz von Verschwörungstendenzen: Wenn die Bedrohung durch eine als übermächtig vorgestellte Macht so groß ist und wenn es noch aufgrund einer ideologischen Selbstabdichtung keinerlei Mittel gibt, eine Angst machende Vorstellung zu widerlegen, dann wird vielleicht jedes erreichbare Mittel recht sein, sich ihrer zu erwehren.

Ängste gilt es deshalb sehr ernst zu nehmen. Ein Ausweg aus der Ohnmacht kann nur Wissen liefern durch umfassende Transparenz und Aufklärung. Denn Wissen ist das beste Mittel, um zu Lösungen zu gelangen. Einen Zustand allwissender Wahrheit wird es dennoch nicht geben. Denn Wissen bedeutet noch nicht Wahrheit. Jede Forschung kann nur Wissen schaffen, die Wahrheit hingegen können wir nur glauben*.  Wahrheiten lassen sich letztlich auch nicht durch Disziplinierung des Sagbaren unterdrücken, sondern nur durch einen Zugang zu möglichst vielfältigem Wissen und dessen Akzeptanz.

* Empfehlenswert für einen grundlegenden Einblick in das Phänomen „Geglaubte Wahrheiten“ ist die gleichnamige Veröffentlichung als Beitrag zur Philosophie der Fotografie bei ArtForum Editions I KulturPlusMedien. Bestellung online unter: winterstiftung(at)web.de.

(PM)

Bleiben Sie gesund !

 

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HINWEISE ZU CORONA (Covid-19)

WinterStiftung - Spendenaufruf

WinterStiftung - Spendenaufruf - Künstler in Not

Helfen Sie! - Sich und anderen.

Corona, der Coronavirus und seine Krankheitsfolge Covid-19  bedrohen die Menschheit. Wie nie zuvor ist Solidarität, Respekt und Liebe erforderlich.

Das Virus vermehrt sich im Rachen. Während ein Infizierter spricht oder hustet, gibt er nahezu automatisch Tröpfchen von sich. Diese fliegen etwa 1,5 bis 2Meter weit und fallen danach zu Boden. Die Infektion entsteht in der Regel durch das Einatmen solcher Tröpfchen und des Aerosols der Ausdünstung

Haben Sie Sorge, sich beispielsweise durch Kontakt zu einem Infizierten bereits angesteckt zu haben, so sollten Sie telefonisch, per Email oder whats app Kontakt zu Ihrem zuständigen Gesundheitsamt suchen. Die Fachleute beraten Sie dann, welche Maßnahmen ergriffen werden müssen. Informieren Sie sich über den aktuellen Stand der Corona-Infektionen hier.

Coranavirus - Wie können Sie sich selbst schützen? 

Bei Interesse lesen Sie hier weiter ...

Zolper: Anregung nicht nur zum Weltfrauentag

Liebe und Respekt. Public-sculpture-project von Heinz Zolper

Weltfrauentag 2020: Heinz Zolper, Dame-Skulptur vor Hamburger Rathaus, Entwurf

Weltfrauentag: Heinz Zolper, Liebe und Respekt. Dame-Skulptur vor Hamburger Rathaus, Entwurf

Heinz Zolper hat erst vor kurzem in einem Symposium zu Feminismus und Genderdiskussion in Vorbereitung zum Weltfrauentag 2020  zum wiederholten Male  auf die Bedeutung eines ganzheitlichen sozialen Lebens aufmerksam gemacht und Dominanzen außerhalb eines sachlich und ethisch verantwortbaren Kontextes eine klare Absage erteilt. Autoritärer Herrschaftsanspruch und nahe folgend Unterdrückungsmechanismen dürfen in einer aufgeklärten Welt keinen Platz haben. Sie sind ein Anachronismus, der allerdings sehr deutlich macht, wie schlecht es im einzelnen um Bildung und das Sozialgefüge von Gesellschaften und Gruppen bestellt ist.

Selbstständige Teilhabe am gemeinsamen Leben     

Angesichts der weltweit - und insbesondere auch in weiten Bereichen der sog. westlichen Hemisphäre –  geringeren Chance für Frauen und weitere unterpräsentierte Gesellschaftsbereiche auf selbstständige Teilhabe am gemeinsamen Leben, ist es letztlich nicht damit getan, nur einzelne Frauen zu privilegieren durch in Aussicht gestellte Führungspositionen. Solange bestehende Systeme lediglich Figurenaustausch versprechen, eine Konsolidierung der biologischen und psychischen Erfordernisse und Ziele jedoch von scheinbar ohnmächtigen Bereichen außer acht lässt, bleibt die bisherige funktionale Ausrichtung unverändert. Deshalb sollten Quotenregelungen auch nur als eine Mindestforderung in Form von ungehinderten und direkt einforderbaren Rechten erfolgen; alles andere geht an den Interessen von Mädchen und Frauen, aber auch anderer benachteiligter Gruppen (wie Kindern oder Minderheiten) vorbei. Eine Besserung des Status quo kann nur im Hinblick auf eine Gleichstellung und durchsetzbare Rechte für alle erfolgen. Denn was nützt es einzelne Schaltfiguren auszutauschen, ein ungerechtes System jedoch zu erhalten. Respekt vor Frauen, aber generell Respekt vor der gesamten Schöpfung, braucht klare Regeln und sichtbare Zeichen der Mahnung und Erinnerung. Respekt kann aber auch nur da wirklich entstehen, wo Selbstvertrauen und ein Verständnis für die Notwendigkeit der Liebe sich entwickeln.  Dies setzt selbstverständlich einen Prozess des Lernens und Verstehens voraus – bei den Betroffenen als auch bei den Menschen, die dies böse oder unwissend zu verhindern wissen. Ein solcher Prozess benötigt gleichzeitig entsprechenden Raum und Sicherheit, sonst kann er sich nicht entwickeln. Um eine Polarisierung zu vermeiden gilt es gleichzeitig deutlich zu machen, dass tatsächliche oder vermeintliche Herrschaftsansprüche die Persönlichkeit des Ausübenden verkrüppeln und seine Chancen einer positiven Teilhabe am Leben generell mindern. Letztlich spielt es ja keine entscheidende Rolle ob männlich, weiblich oder kindlich - was zählt ist die Vielfalt des Lebens. Die Achtung und Respekt vor sich und dem Gegenüber sind Grundvoraussetzung für jedes soziale Miteinander und jedes nachhaltige Leben. Missachtung und Respektlosigkeit, egal durch wen, sind hingegen asozial. Die Verfolgung dieser Ziele geht nur über einen Paradigmenwechsel in den Köpfen aller, wenn wir möchten, dass unserer Verhalten endlich durch Liebe und Respekt geprägt werden. Dies schließt selbstverständlich die gesellschaftliche Ächtung von missachtenden oder gar missbräuchlichen Verhalten und Taten mit ein. Nur diese Grenzen müssen für alle adäquat gelten, ungeachtet vom Geschlecht und Alter; und sie sollten nicht vor den Wirtschaftsinteressen einzelner Halt machen und natürlich die Erde mit allen Geschöpfen einschließen.

Achtung dem Anderen und der Umwelt gegenüber   

Diese Ziele verfolgt der Künstler Heinz Zolper (*1949) seit nunmehr einem halben Jahrhundert.  Und er hat für seinen Diskurs eine anpassungsfähige Metapher geschaffen, das sogenannte „Dame“-Bildnis – das er als weithin sichtbares Zeichen stärker in den Blick der Öffentlichkeit rücken möchte. Wenn Zolper Liebe erhofft und Respekt einfordert, so vertraut er auf nichts anderes als einen Prozess in des Wortes wahrer Bedeutung.  ‚Wieder-Schau‘ als wörtliche Übersetzung des lateinischen respectio bezieht sich auf die wiederholte Betrachtung und gründliche Beurteilung eines neuen Eindrucks, um der Begrenztheit und Oberflächlichkeit des ersten Blickes zu entgehen. Erst ein ständig Hinterfragen eigenen Tun und unserer unmittelbaren Sichtweisen kann zur Anerkennung der Rechte des Anderen und damit zu Achtung dem Anderen und der Umwelt gegenüber führen. Wo Liebe und Respekt jedoch fehlen oder nicht genügend Beachtung finden, verlieren letztlich alle, ungeachtet der vermeintlichen Machtposition. Insoweit ist Zolpers „Dame“, nicht nur ein vielfältiges Zeichen des eingeforderten Respektes vor den Frauen, sondern ein Mahn- und Denkmal für die Unvollständigkeit des Menschen und für ein soziales Miteinander. Der Künstler, dessen Werk die Winter Stiftung seit vielen Jahren begleitet, möchte seine „Dame“-Skulpturen im öffentlichen Raum nicht nur als Mahnmal verstanden wissen, sondern mit ihnen als weit sichtbares Denk-mal zur Motivation anregen. 

Literaturhinweise:
Magie der Malerei/oder/ wie es ist, Du selbst zu sein, Monografie, 2019, ArtForum Editions
Kain - Prinzip es Bösen, 2019, ArtForum Editions
Zolper, Damen-Kult, Katalog Dettmer art projects, ArtForum Editions

Weblinks:
Homepage des Künstlers
Kunststücke by Dettmer | art projects

Vergleiche auch: Fragments from now. For an unfinished future, Bundeskunsthalle, Bonn, 20.03. - 03.05.2020