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Opfer der Corona-Pandemie

Wenn  heute der Opfer der Corona-Pandemie öffentlich gedacht wird, so sollte dies auch Anlass sein, generell und für die Zukunft die Notwendigkeit des Zusammenhalts in der Gesellschaft einzufordern.  Wir verneigen uns im Gedenken an all die meist unbekannten Opfer, denen die Gesellschaft es schuldig ist, ihnen ein Gesicht, einen Namen zu geben. Das Gefühl des Alleingelassenwerdens trifft mehr oder weniger alle Menschen gleich. Aber jeder Mensch hat das Recht wahrgenommen

Hass STOPPEN!

Gegen die Verbreitung von Hass Hass kann Energie freisetzen und eine große negative Identität stiften. Doch dieses Gefühl erschafft nie etwas, ohne gleichzeitig zu zerstören. Eine der großen nicht zu unterschätzenden Aufgaben von Kunst und Kultur ist es Menschen Gelegenheit zur Selbstreflexion und zur Beachtung von Fremdem zu schenken. Dies wird nur möglich durch die Freiheit der Künste. Kunst und Kultur sind deshalb auch nicht nur Selbstzweck, sondern ein Angebot

Positionen zur Malerei

Carnivalesca . Was Malerei sein könnte  ist eine Ausstellung, Performance und Diskussion mit und über eine  Neubestimmung der Malerei aus unterschiedlichen internationalen Positionen.  Die Ausstellungen Hamburg findet vom 6. März bis zum 2. Mai 2021 statt, koronabedingt jedoch größtenteils als virtuelles Angebot. Das mindert nicht ihre Bedeutung und Möglichkeiten, den die Interessenten könne über das Internet an den vielen Angeboten jederzeit und individuell teilhaben. (c) Carnivalesca, Ausstellung /Diskussion/ Performance im

Blick zurück in die Zukunft

Trotz begrenzter Besucherzahlen (Zuritt ist nur unter Auflagen einheimischen Besuchern erlaubt) feiert der Künstler Peter Jacobi mit einer Werkschau von etwa 140 Exponaten im Museum für zeitgenössische Kunst (MNAC),  seit Monaten grandiose Erfolge. Über Jahre hatte sich die Museumsleitung darum bemüht diese Ausstellung zu ermöglichen und schliesslich die gesamte „belle Etage“ des ehemaligen Palastes von Diktator Nicolae Ceaușescu zur Verfügung gestellt.  Rechtzeitig zum 85. Geburtstag des Künstler konnte die Ausstellung

Weltfrauentag – ja! Jeden Tag!

Der Tag der Frau, des Kindes,  der Tag der Migranten und Flüchtlinge; aber auch der Tag des deutschen Schlagers, der Poesie und der Jogginghose. Was sie gemeinsam haben? Sie wollen aufmerksam machen auf den nötigen Respekt gegenüber eines Teil der Menschheit, einzelner Gruppen oder auch nur für das banale Interesse einer Sache oder eines Hobbys. Der Weltfrauentag ist dennoch etwas Besonderes, denn er betrifft über die Hälfte der Menschheit. Es

Carnivalesca

Mit dem aktuellen Ausstellungsprojekt Carnivalesca widmet sich der Kunstverein Hamburg  auf allen Etagen dem Dialog mit einer traditionellen Kunstform – der Malerei. Das Wort Karneval steht für Ausgelassenheit und Freude, verbindet sich aber auch mit einer Melancholie angesichts bestehender Unsicherheiten. Im Karneval gibt man Neigungen nach, die scheinbar die soziale Ordnung bedrohen, letztlich aber doch soziale Normen festigen. Als soziale Transformation oder auch als Instrument unterschiedlicher Gruppen lenkt der Karneval die

Versöhnung der Werte

In Zusammenarbeit der Artforum Culture Foundation mit der Winter Stiftung ist unter der künstlerischen Leitung von Heinz Zolper das Projekt Versöhnung der Werte gestartet. In einer Hochzeit von verbitterter Meinungsstreitigkeiten und Fake-News möchte das Projekt eine Kultur-Plattform bieten für ein soziales Miteinander in Liebe und Respekt. Versöhnung der Werte möchte bewußt Emotionen ansprechen und zum Nachdenken anregen. Es geht darum, das Verbindende auch in unterschiedlichen Denkweisen und Kulturen zu erkennen und zu

Peter Jacobi im MNAC Bukarest

Prof. Peter Jacobi, Bildhauer und konzeptioneller Fotokünstler, ist im MNAC Bukarest eine Einzelausstellung gewidmet. Zum Ende seiner Weltkarriere stellt die retrospektive Ausstellung, die auch neue Skulpturen und Fotoarbeiten enthält, eine erneute Würdigung eines der bedeutendsten rumänisch-deutschen Künstler der Gegenwart dar. Sein Memorial für die Opfer des Holocaust in Rumänien in Bukarest (2009) gedenkt der Opfer des faschistischen rumänischen Regimes unter Ion Antonescu.  Der Ausstellung ist im dritten Stock des ehemaligen Präsidentenpalastes,

Wieder H offen

Künstler lassen hoffen Michael ‚Mike‘ Jansen, der Winter Stiftung seit Anbeginn eng verbunden, stellt zusammen mit Künstlerkollegen in der Galerie D’Hamé aus. Die Künstler möchten in Zeiten der Corona-Pandemie und des damit verbundenen Lockdowns Zeichen setzen für ein Wiederhoffen auf eine bessere Zukunft. Im Wortspiel des Ausstellungstitels WIEDERHOFFEN verweisen Jansen und seine Kolleginnen und Kollegen auf die Bedeutung von Kunst und Kultur  für die Gestaltung des Lebens. Sie machen deutlich, dass

Welt-Aids-Tag

Aids, Corona und andere Pandemien können nur gemeinsam besiegt werden – oder gar nicht. Mehr als 12 Millionen Menschen sind weltweit immer noch und immer wieder ohne möglich HIV-Behandlung. Dies trifft ganz besonders hart Menschen in den Entwicklungsländern, der sog. Dritten Welt. Durch Corona wird die mangelhafte Versorgung  noch verschärft. Es ist eine traurige Erkenntnis, dass aufgrund der Corona-Pandemie  sich der Zahl von nahezu 700.000 Toten aus dem vergangenen Jahr noch